Der erste Monat

Es ist wohl keine Überraschung wenn ich sage, dass die Zeit hier wie im Fluge vergeht. Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich sogar schon ziemlich genau zwei Monate in Ames verbracht. Das heißt im Umkehrschluss, dass mir hier auch noch zwei Monate bleiben. Momentan kommt es mir so vor als wäre ich schon ewig an der ISU – der Alltag kommt dann wohl doch schneller als man denkt…
Wie auch immer, dieser Beitrag soll den ersten Monat (Mitte August bis Mitte September) zusammenfassen. Die letzten Artikel zeigen natürlich, dass ich vor allem an den Wochenenden viel unterwegs war. Doch was habe ich an den Werktagen getrieben?

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Endzeitstimmung

Man sollte an dieser Stelle auch mal die richtig unangenehmen Seiten eines Auslandaufenthaltes ansprechen. Diese betreffen wohl zum größten Teil Emotionen. Auch wenn es nur gut 5 Monate Abwesenheit sind, gab es nun die ein oder andere Abschiedsfeier. Das ist wirklich spaßig. Dann kommt jedoch der andere Teil: das Verabschieden. Das ist dann eine mehr oder weniger unangenehme Aufgabe, gerade bei Leuten, die einem nahe stehen. Klar, durch Mittel wie Skype und Facebook steht man weiterhin in Kontakt und man ist ja auch nicht wirklich für immer weg. Am Wochenende etwas unternehmen fällt aber eine Weile flach – und der persönliche Kontakt ist dann nun mal doch das, was wirklich wichtig ist. Außerdem machen diese ganzen Verabschiedungen einen nervös, da der Abflug immer näher rückt und man auch noch voll drauf aufmerksam gemacht wird. Endzeitstimmung also…

Aber da muss man durch. Die positiven Gefühle wiegen das momentan außerdem noch auf. Ich schätze mal, dass eine weitere emotionale Down-Phase nach dem ersten überstandenen Kulturschock aufkommen wird – das wird dann wohl das Heimweh sein. Vielleicht bleibt dies aber auch komplett aus, wer weiß? Nunja, wie sagte ein verrückter Mann einst: „Our worst fears lie in anticipation.“

Was ich damit sagen will, macht euch Gedanken über die emotionalen Strapazen einer solchen Reise. Aber zerdenkt das ganze nicht, denn das hilft niemandem. ;)

Ich packe meinen Koffer…

In wenigen Tagen geht mein Flieger in die Vereinigten Staaten. Gepackt hab ich natürlich noch nicht. Aber seit Monaten frage ich mich schon, was ich alles mitnehmen muss/soll. Eingeschränkt bin ich dank der Airline ja schonmal – gratis ist ein Gepäckstück mit ca. 20kg Inhalt. Ob da alles für 4,5 Monate reinpasst? Ich will’s hoffen.
Aber was packt man überhaupt für so eine lange Zeit? Ich war noch nie in dieser Situation. Wenn ich daran denke, dass mein Koffer bisher schon bei zweiwöchigen Reisen zum Bersten voll war, ahne ich nichts gutes. Nun gut, ich möchte mal versuchen – für meine aber auch für eure Übersicht – eine kleine Packliste zu erstellen. Weiterlesen

Kostenaufstellung

So ein Auslandssemester ist eine super Sache, wäre da nicht die Geschichte mit dem Geld. Auch wenn einem durch ein Austauschprogramm wie ISEP schon der Großteil der regulären Kosten für so ein Studium in den USA erspart bleibt, muss man dennoch mit erheblich mehr Ausgaben rechnen als wenn man einfach zuhause weiterstudiert. Um dies zu veranschaulichen, möchte ich hier meine bisherige Kostenaufstellung aufführen. Diese wird regelmäßig aktualisiert, damit auch alles stimmt.  Weiterlesen

Was sollte ich bei einem Auslandssemester bedenken?

Sich für ein Auslandssemester zu entscheiden scheint im ersten Moment eigentlich nur Vorteile zu bringen – sei es in Sprachkenntnissen, Selbstständigkeit oder einfach nur als Punkt im Lebenslauf. Denkt man dann einen Schritt weiter, merkt man aber, dass das Unterfangen kein Katzensprung ist. Es gibt viele Dinge zu beachten und das möchte ich hier kurz erläutern.

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Die Vorgeschichte

Bevor ich direkt mit themenspezifischen Artikeln anfange und keiner so genau weiß, worüber ich hier eigentlich rede, möchte ich zunächst mit einer kleinen Einführung beginnen – so wie es sich gehört. Wer bin ich? Was mache ich? Und vor allem: Was soll das ganze hier? Weiterlesen